Minigolf Technik

Minigolf gehört als Geschicklichkeitsspiel zu den Präzisionssportarten. Es ist eine sehr technisch orientierte Sportart, bei der außer Erfahrung und Training auch die Qualität der Ausrüstung großen Einfluss auf das Ergebnis hat. Das dem Handicap entsprechende Pendant im Minigolfsport ist der „Schnitt“. Gute Spieler spielen über eine Saison beim Miniaturgolf einen Schnitt um 22 Schläge (auf 18 Bahnen, d. h. bei durchschnittlich 4 Bahnen wird der Ball NICHT mit dem ersten Schlag versenkt), während auf den wesentlich schwierigeren, weil längeren Bahnen der Abteilung Minigolf oft ein Schnitt von 30 Schlägen ausreicht um ein Turnier für sich entscheiden zu können.

Haltung des Schlägers, Schlagstellung

Haltung
Haltung

Beide den Schläger führende Hände sollen am Griff eine geschlossene Einheit bilden. Sie müssen also dicht beieinander am Schläger liegen. Rechtshänder umfassen den Schläger so, dass die linke Hand am oberen Ende des Schaftes liegt, die rechte als „Führhand“ unmittelbar darunter. Bei Linkshändern ist dies umgekehrt. Dabei müssen die Hände den Schaft fest umgreifen, ohne aber zu verkrampfen. Ob dabei Daumen und Zeigefinger um den Schläger gekrümmt bleiben (Faustgriff) oder die Zeigefinger seitlich am Schlägerschaft entlang liegen (Zeigefingergriff) ist die Sache des Ausprobierens. Zwar begegnet man auf den Minigolfanlagen oft den exotischsten Schlagstellungen, doch sind die nicht unbedingt nachahmenswert. Allerdings lässt sich aufgrund des Verbotes, Eternitbahnen zu betreten, die vorgeschriebene Schlagstellung auf Beton leichter einhalten.

Für den Geradschlag wie für den Bandenschlag gilt folgende Grundregel: Ball und Füße bilden ein etwa gleichwinkeliges Dreieck. Beide Füße stehen parallel zur Schlagrichtung.

Die Informationen auf dieser Seite wurden aus verschiedenen Quellen wie dem NBV, DMV und Wikipedia zusammengestellt.

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